Hubertusfeier November 2013
Die schon zur Tradition gewordene „Hubertusfeier“ der Kreisjägervereinigung Backnang war dieses Jahr in einen Gottesdienst der Katholischen St. Joseph Kirche in Großaspach eingebunden. Den Gottesdienst hielt Pfarrer Frank Schöpe. Er wurde eingeleitet von den Backnanger Jagdhornbläsern unter Obmann Werner Arndt mit der auf den B-Hörnern geblasenen „Begrüßung“.
Die musikalische Liturgie, die mit dem „Introitus“ begann und einem festgelegten Ablauf folgte, oblag den Haldenhofer Parforcehornbläsern unter Leitung von Eberhard Schroff und Günter Kling. Begleitet wurde der Gottesdienst von Dominik Böse an der Orgel.
Nach den Eingangsworten von Pfarrer Schöpe und dem Grußwort von Kreisjägermeister Werner Stark erklangen das „Kyrie“ und das imposante „Gloria“ der Parforcehörner. Zwischen Glaubensbekenntnis, Gebet und Vater unser gehörten „Sanctus“ und „Agnus dei“ zum Ritual der Hubertusmesse.
Pfarrer Schöpe hatte die Legende des Heiligen Hubertus seiner Predigt zugrunde gelegt. Hubertus, so Pfarrer Schöpe, kann uns allen Vorbild dafür sein, die Prioritäten im Leben richtig zu setzen. Nicht Sieges- und Machttrieb, nicht Trophäen und Titel sollten die Antriebsfeder unseres Tuns sein sondern Barmherzigkeit, der Blick für die Mitmenschen und die Begeisterung für das Wunder und die Vielfalt der Schöpfung. Daher rühre auch die Verantwortung, die den Jäger auch Heger und Pfleger sein läßt.
Unter dem Begriff Hege, erläuterte KJM Stark, würden im Jagdrecht Maßnahmen zusammengefasst, die die Lebensgrundlage von Wildtieren betreffen. Sie sei ein Grundelement der Waidgerechtigkeit und verpflichte die Jägerinnen und Jäger ehrfürchtig und maßvoll mit dem anvertrauten Wild umzugehen. Dazu gehöre auch mit offenen Augen durch die Natur zu gehen, die Artenvielfalt zu bewahren und sich für Natur und Gesellschaft zu engagieren.
Stark dankte Pfarrer Frank Schöpe für seine herzliche Gastfreundschaft sowie Volker Andrä und Wolfgang Heinel mit dem Hegering Backnang für die stimmungsvolle Dekoration und die Organisation.
Gemeinsam sangen die Gottesdienstbesucher das Schlusslied „Großer Gott wir loben Dich“, gefolgt von „Le Marche des Boers“ der Parforcehörner und dem Jagdsignal „Auf Wiedersehen“ der B-Hornbläser. Die eindrucksvollen Darbietungen der beiden Bläsergruppen wurden mit anhaltendem Applaus honoriert.
Jäger und Gemeindemitglieder trafen sich im Anschluss in der Gaststätte von Jagdkamerad Kube bei Wildschweinbraten in gemütlicher Runde zum Schüsseltreiben, wo auch die Bläser mit jagdlichen Klängen für Stimmung sorgten.
