Jägervereinigung


Backnang eV

Aktionswochenende der Jäger in Großerlach

Bei der "1. Mainhardter Wald Gewerbeschau" warben die Jäger der KJV Backnang für die Jagd und unterstrichen ihre Forderungen nach einem praxisgerechten Jagdgesetz. Sie fordern, dass Jagdrecht und Naturschutzrecht selbstständige Rechtskreise auf Augenhöhe bleiben. Jagd ist kein Hobby sondern fachgerecht ausgeübtes, traditionelles Handwerk.

 

Das von der Landesregierung vorgesehene "Wildtiermanagementsystem" ist weder praxisgerecht noch zukunftsorientiert. Ein modernes Jagdrecht muss die Eigenverantwortung der Grundeigentümer und der Jäger stärken. Stattdessen gibt es eine lange Liste von Verboten, Genehmigungsvorbehalten und Einschränkungen sowie neue Bürokratie. Auf Grundeigentümer und Gemeinden kommen erhebliche Kosten zu. Die Jäger wollen sich nicht als zahlende Dienstleister behandeln lassen. Sie verweisen auf die Bedeutung der Jagd für Land- und Forstwirtschaft und das Grundeigentum sowie auf den Wirtschaftsfaktor Jagd, der vor allem im ländlichen Raum eine schmerzliche Lückehinterließe, wenn es hieße: „Stellen Sie sich vor, es ist Jagd, und keiner geht hin!“

Kreisjägermeister Werner Stark bot auf seinem Firmengelände aktuelle Informationen über die Aktivitäten der Jägerschaft. Zahlreiche Besucher bekundeten ihre Solidarität und trugen sich auf den ausliegenden Listen ein.

 

   
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