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Nachsuchenstation Schwäbischer Wald, Frühjahr 2014

Da wir in den vergangen Jahren die Erfahrung gemacht haben, dass im Extremfall nur Teamarbeit zum Erfolg führt haben wir uns vor vier Jahren entschlossen, die

 „Nachsuchenstation Schwäbischer Wald“

zu gründen.

WIR, das sind die anerkannten Nachsuchengespanne der KJV Backnang und Waiblingen, Andreas Noller (Murrhardt), Franz Dittel (Oberstenfeld),  und Wolfgang Graß (Welzheim,).

nachsuchenstation

Grundsätze:
Entsprechend der Nachsuchenvereinbarung des LJV ist es unser oberstes Ziel, den JAB im Schwäbischen Wald ( hauptsächlich in den KJV `en Waiblingen und Backnang) sowie den umliegenden Gebieten, umgehend zuverlässige Nachsuchengespanne  für jede Nachsuche im Bedarfsfall zur Verfügung zu stellen, um krankem Wild unnötige Leiden zu ersparen.

Die Hunde  unserer Station sind wild scharf, fährtentreu, hatzfreudig und ausdauernd. Sie haben ihre Qualifikation in mehreren Schweiß- und Fährtenschuhprüfungen, bzw. Vor -und Hauptprüfungen sowie in der rauen Nachsuchenpraxis der letzten Jahre unter Beweis gestellt.
Sie werden  ausschließlich zum Nachsuchen auf Schalenwild eingesetzt.
Ebenso wie die Hunde sind ihre Führer körperlich fit und in der Lage schwierige Nachsuchen, auch  über lange Zeit, durchzuhalten.

Anfragen werden zu jeder Zeit angenommen!

Unser Hauptziel ist es in jedem Fall, das verletzte Stück zu finden, auch wenn dies mit „nur“ einem Hund nicht sofort der Fall ist. Sind Pirschzeichen vorhanden wird in jedem Fall mit mindestens einem weiteren Team die Arbeit fortgesetzt.
Bei absehbar schweren Einsätzen (Krell-, Lauf -, bzw. Gebrechschüssen) werden i.d.R. zwei Gespanne zum Einsatz kommen.
Professionelle Ausrüstung und Verschwiegenheit sind bei uns selbstverständlich, egal was zur Strecke kommt.

Durch die Gründung der „Nachsuchenstation Schwäbischer Wald“ soll eine Verbesserung der Nachsucheneinsätze bzw. der Zusammenarbeit und Koordination der Einsätze erreicht werden.
Bei Anfragen setzt sich ein zur  Verfügung stehendes Gespann mit dem Auftraggeber in Verbindung.
Die momentane Wohnlage der Nachsuchenführer
Oberstenfeld / Murrhardt / Welzheim / Urbach
gewährleistet die zeitnahe Durchführung von Nachsuchen im gesamten „Schwäbischen Wald“.
Die Nachsuchenstation „Schwäbischer Wald“ ist ein freier Zusammenschluss  anerkannter Nachsuchengespanne verschiedener Kreisjägervereinigungen.
 
Die  Nachsuchenspezialisten verstehen sich als KERNTEAM der Station, die sich noch in der Aufbauphase befindet! Im Bedarfsfall wie z.B. bei Mondphasen und Drückjagden, wird mit weiteren  Nachsuchegespannen zusammengearbeitet, bzw. werden  weitere Gespanne  vermittelt!

Um die Zusammenarbeit mit anderen Hundeführern zu fördern und junge Gespanne zu unterstützen ist in regelmäßigen Abständen ein „Hundeführer-Stammtisch“ einberufen.
Dieser soll dem Erfahrungsaustausch und der Fortbildung neuer Nachsuchengespanne dienen.
Die Ausschreibung erfolgt über den Jäger-BW , KJV'en BK/WN Abt. Hundewesen.

Als Hundeführer der Nachsuchenstation sind zur Zeit tätig :

Andreas Noller aus Murrhardt, Jahrgang 1975,  anerkannter Nachsuchenführer der KJV Backnang seit 2008, führt die Kopov-Bracke „Fanny vom Seemühler Forst“.
Fanny ist nun seit mittlerweile 6 Jahren äußerst erfolgreich mit  Andreas im Einsatz.
Andreas Noller arbeitet als selbstständiger Steinmetz/Bildhauer in Murrhardt und ist für anstehende Nachsuchen auch am Vormittag einsatzfähig.
Als passionierter Jäger seit 2006 und ehemaliger Amateur-Radsportler verfügt er  über die notwendige Jagdpraxis und körperliche Fitness.
Tel.: 0170-523 284 7 oder 07192-909368

Wolfgang Graß aus Welzheim, Jahrgang 1965, Fachlehrer für Sport und Technik, anerkannter Nachsuchenführer der KJV-WN seit 2002,  führt  den 8-jährigen DD-Rüden  „Artus vom Jura-Grund“ und dessen Tochter „EmyIII vom Hegeholz“.
Das Gespann hat in der vergangenen Jahren  höchste Einsatzbereitschaft  bewiesen, verfügt über viel Erfahrung und ist in unserem Team ein wichtiger Leistungsträger.  
Wolfgang Graß ist am Wochenende sowie in den Ferien „rund um die Uhr“, bzw. während der Arbeitszeit bereits am frühen Nachmittag einsatzbereit.
Tel.: 0175-168 188 7 oder 07182-4682

Franz Dittel aus Oberstenfeld ist Jahrgang 1954 und betreut als Revierförster das Forstrevier Spiegelberg mit ca 550 ha Staatsjagd.
Er führt derzeit den Schwarzwälder Schweißhund "Atze vom Ballaton" im 10.Behang und einen Deutschen Jagdterrier "Arras vom Rauen Berg". Mit 38 Jagdscheinen und ständiger Tätigkeit in Staats- und Privatjagden hat er sehr viel Erfahrung mit allen Situationen der Jagd gesammelt . Er steht uns durch seine flexible Berufsgestaltung, vor allem unter der Woche zur Verfügung.
Tel.: 0151-140 439 05

Neue Mitglieder seit Herbst 2011 sind nun anerkannte Nachsuchenführer:

Armin Pfitzenmaier, Jahrgang 1965,  aus Oppenweiler/Zell mit seiner Schwarzwälder Schweißhündin Alme. Alme hat ihre Vor- u. Hauptprüfung bestanden und steht zusammen mit Armin der Station ab sofort zur Verfügung. Armin Pfitzenmaier arbeitet im Schichtbetrieb und steht, wenn abkömmlich außer am Wochenende auch vormittags zur Verfügung!
Tel: 07191-3453783 und 0173-7344053

und

Wolfgang Wöhrmann, Jahrgang 1962, Kipobeamter  in Waiblingen, hat seit 1991 den Jagdschein. Vor dem ersten eigenen Schweißhund erfolgte die 2jährige Begleitung eines Nachsuchenführers. Seit 2004 anerkannter Nachsuchenführer der KJV Waiblingen.
Sein BGS  Maiky hat die VP und HP des „Club BGS“.
Durch seinen Beruf ist die ständige Erreichbarkeit und Wahrnehmung von Nachsucheneinsätzen gewährleistet. Tel.: 07181-995190 und 0178/1651172

Alle Mitglieder der Nachsuchestation bilden sich in angebotenen Fortbildungen regelmäßig fort und nehmen an den einberufenen Treffen der anerkannten Nachsuchenführer  zum Erfahrungsaustausch des LJV teil.
Weiter geplant sind die Durchführung von Anschussseminaren in den KJV´en sowie  der Jungjägerausbildung.

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